Geheimakte 2

Leistung wird Bestraft
Fleißig: Verlass dieses Land,
so lange ihr es noch könnt!

In Deutschland werden die Fleißigen bestraft und diejenigen, die es lockernehmen, staatlich alimentiert. Die Steuer- und Abgabenlast ist so hoch wie nie zuvor. Fast 53 Prozent gehen schon an den Gier-Staat und seine Vasallen. Kein Wunder also, dass jährlich über 150.000 Leistungsträger unser Land verlassen. Zurück bleiben immer mehr Leistungsverweigerer. Es ist ein offenes Geheimnis: Unsere Mittelschicht stirbt. Denndiejenigen, die hierzulande Leistung erbringen werden bestraft, indem
sie systematisch zur Kasse gebeten werden. Ausgerechnet die Bevölkerungsgruppe, die am meisten erwirtschaftet, wird durch immer höhere Steuern und Abgaben zerdrückt. Stellen Sie sich einmal vor: Pro Kopf zahlt jeder Deutsche etwa 7.500 Euro im Jahr. Das sind Tag für Tag 20 Euro ans Finanzamt!
Vom Lohn bleibt immer weniger übrig Fakt ist auch: Die Steuerlast in Deutschland zerdrückt die Fleißigen. Nicht umsonst steht Deutschland auf Platz 3 der Liste der 34 OECDLänder mit dem höchsten Steuersatz.

Als deutsche Steuerzahler liegen wir damit weit über dem OECDDurschnitt. Stellen Sie sich einmal vor: Ein Single, der seine Kosten nicht mit einer Partnerin teilen kann, zahlt sage und schreibe
über 27 Prozent mehr an Steuern als in der Schweiz! Unterm Strich bleiben den deutschen Arbeitnehmern und Steuerzahlern von jedem verdienten Euro (100 Cent) nur 47,1 Cent übrig! 52,9 Cent
pro Euro gehen an den Staat! Und das in Form von Lohn- und Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Energiesteuer, andere Steuern (z.B. Hunde-, Kfz- und Kaffeesteuer), EEG-Umlage und Rundfunkabgabe, Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosen und Pflegeversicherung.

Der gierige Staat
Auch der Staat ist so gierig wie noch nie in seiner Geschichte! Der Anteil der Steuereinnahmen an der Wirtschaftsleistung (BIP) lag 2010 bei 21,4 Prozent. Im Jahr 2016 beläuft der Anteil 22,8 Prozent. Das
entspricht etwa 42 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen. Bis 2017/2018 kann sie sogar auf 23 Prozent steigen.

Das bedeutet für Sie: Mit jeder Gehaltssteigerung (oder Urlaubsund Weihnachtsgeld)  greift ein höherer Steuersatz. Der Staat beansprucht dadurch also einen immer höheren Anteil an der
Wirtschaftsleistung, die Steuerquote steigt. Heute fällt jeder, der rund 53.000 Euro verdient unter den Spitzensteuersatz. Dieser liegt nicht einmal beim Doppelten des Durchschnittslohns. In den 1950er-Jahrenmusste man erst den Spitzensteuersatz zahlen, wenn man das 17-Fache des Durchschnittslohns verdiente. Heute fallen mittlere Einkommen unter die Steuer-Spitzensätze. Das bedeutet im Klartext: Es lohnt sich nicht, mehr zu arbeiten oder:

Leistung wird bestraft!
Kein Wunder also, dass immer mehr Leistungsträger unser Land verlassen. Fast 53 Prozent an Steuern und Abgaben schnappt sich der Staat und dennoch sind Straßen marode, Schulen baufällig und viele
Pflegeheime - ein Horror!

Soziale Ungerechtigkeit
»Soziale Gerechtigkeit« ist der Begriff, den Sie von Medien und Politikern immer und immer wieder hören. Denn wer kann denn allen Ernstes gegen soziale Gerechtigkeit sein? Derjenige, der es ist, wird sofort in eine Schublade gesteckt. »Soziale Gerechtigkeit« bedeutet per se, dass alle Individuen in einer
Marktwirtschaft gleich behandelt werden, bzw. dieselben finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen. Ob nun staatlich alimentiert oder selbst erwirtschaftet sei dahingestellt. Ich meine ALLE! Auch die Leistungsträgersind damit gemeint. Doch im Grunde genommen ist »soziale Gerechtigkeit« zu einem
ideologischen Kampfbegriff der Linken und Sozialisten geworden, um einem unersättlichen Umverteilungsstaat zu installieren.

Der Umverteilungsstaat als neues »goldenes« Kalb
Soziale Gerechtigkeit wird von link-rot-grünen Politikern im Zuge der Neiddebatte immer wieder ins Feld geführt. Der Umverteilungsstaat als neues goldenes Kalb, um das sich die Leistungsscheuen scharen.
Das heißt für Fleißige: Andere laben sich durch linke Umverteilungsorgien
an ihren Errungenschaften.  Durch immer höhere Steuern für Besserverdienende, immer höhere Beiträge und Abgaben  bleibt das Engagement allmählich auf der Strecke. Mehr und mehr Leistungsträger verlassen unser Land und mehr und mehr Leistungsempfänger kommen
zu uns. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Ein Land, in Leistung bestraft wird, ist dem Untergang
geweiht! Leistung lohnt sich nicht mehr – soweit ist es in unserem Land schon gekommen! Ich kann die Politikerphrasen wie »Starke Schultern tragen mehr als schwache« nicht mehr hören. Dabei wird außer Acht gelassen, dass der Schwache nicht stark wird, wenn der Starke schwach wird. Im Gegenteil sogar! Jeder in unserem Land hat die Chance etwas aus sich zu machen. Dazu gehören Mut, Fleiß, und Disziplin. Eigenschaften, die man heute bei vielen in unserer Facebook-Smartphone-Verwöhnungsgesellschaft leider immer seltener findet. Denn immer mehr verlassen sich auf  die bequeme

Rundum-Versorgung unseres Sozialstaates.
Doch schon sind neue Lösungen in den Think-Tanks angedacht:

•  Eine Schuldensteuer von 10% auf die Ersparnisse der EU-Bürger (vom IWF bereits 2013 vorgeschlagen).

•  Kooperation aller Steuerämter um zu verhindern, dass Bürger ihr Vermögen über die nationalen Grenzen schaffen.

•  Abschaffung von Bargeld. Zeit also sich zu überlegen, dieses Land ebenfalls zu verlassen, indem  man für Leistung bestraft wird.